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Tscherkassy
Von Tscherkassy aus besteht die Möglichkeit aufs Land zu fahren. 25 km von der Anlegestelle entfernt befindet sich eines der ukrainischen Dörfer, diesmal Lessky, wo man das Leben der ukrainischen Bauern, ihre ausgesprochene Gastfreundschaft und Herzlichkeit kenenlernen kann. Im Dorf werden die Gäste nach einheimischen Traditionen mit Brot und Salz sowie mit den ukrainischen Liedern begrüßt. Man macht die Besucher bekannt mit der Durchführung des Bodenreforms, Privatisierung des Landes. Gezeigt werden: Schule, Kindergarten, Krankenhaus. Abschließend findet ein gemeinsames Picknik im Bauernhaus statt. Es bleibt ein unvergessliches Erlebniss sowohl für die Touristen als auch für die Einheimischen.
Bachtschissaraj
75 km von Sewastopol entfernt liegt die ehemalige Hauptstadt der Krimtataren. Bei der Fahrt nach Bachtschissaraj entdeckt man andere Landschaft, im Nördlichen Teil der Krimhalbinsel: es sind zahlreiche Gärten, Rosen- und Lavendelplantagen (ein Fotostop am Felsenkloster), Inkermansektkelterei u.a. Über eine Stunde Fahrt und man ist plotzlich im Orient: die Architektur der Khan Girej Residenz ist eine Mischung verschiedener Baustile von Baumeister aus Rußland, Italien, Ukraine und Türkei. Alexander Puschkin war besonders beeindrückt vom Bachtschissaraj, seinen Legenden und dem Tränenbrunnen.   "Zwei Rosen hab ich dir gebracht,
  Du wunderbarste der Fontänen,
  Von Liebe flüsternd Tag und Nacht,
  Versiegst du nie gleich Dichtertränen."
Sein Poem "Legende von Bachtschissaraj" hat Puschkin geschrieben inspiriert von der Romantik des Ortes.
Show des Ensembles der Schwarzmeerflotte miterleben
Abends kann man in Sewastopol die nütreißende Show des Ensembles der Schwarzmeerflotte miterleben. Sänger und Tänzer dieses Ensembles sind oft mit ihrem Programm in Europa unterwegs und kommen im Sommer "auf Gastspiele" nach Sewastopol, wo sie mit ihren Kunst die Gäste der Stadt begeistern.
Konzert des Ukrainischen National - Chors in Kiew
Ein wunderschöner Abschluß der Reise durch die Ukraine ist der Besuch des Ukrainischen Nationalen Männerchors der Ukraine "Rewutskij" in Kiew. An diesem Nachmittag finden die Gäste unvergässliches für ihr Herz und ihre Seele. In a-Capella Ausführung werden angeboten sakrale Melodien, Kirchenlieder des Landes vom 18.-20. Jh. sowie einige Lieder der ukrainischen klassischen Komponisten Bortnjanskij, Rewutskij, Ljatoschinski.  
Freilichtmuseum
Ca. 40 min Fahrt mit dem Ausflugsbus befindet sich das Freilichtmuseum der Volksarchitektur und Lebensweise des ukrainischen Volkes. Das 150 Hektar umfassende Gelände bietet Denkmäler der ukrainischen Architektur und Typisches aus dem kulturellen Leben. Faszinierend sind die vielen alten Holzhäuser, die unzähligen Holzmühlen und die Holzkirchen. Eine alte Schmiede und eine Töpferei gewähren Einblick in das traditionsreiche Kunsthandwerk der Ukraine: In einer Dorfschule aus alten Zeiten kann man sogar die berühmte "Rechenmaschine" sehen. Auf dem Gelände überwiegt die Holzarchitektur: An schönen Sommertagen spielen Volksmusikgruppen, die Handwerker zeigen ihre Kunst, die Polizei reitet hoch zu Roß einher.
Das Kiewer Höhlenklöster (Petscherskaja Lawra)
Mit der Christianisierung in Kiewer Rus entstanden die Kirchen und Klöster. Ab dem 11. Jahrhundert entstanden in Rusland viele Nonnen-und Mönchklöster. Das Kiewer Höhlenklöster (Petscherskaja Lawra) wurde von Einsiedlern in den Höhlen gegründet (1051). Es wurde Zentrum der Gelehrsamkeit und des russischen religiösen Schrifttums. Die ersten Mönche lebten in den Höhlen, mit der Errichtung der Maria-Himmelfahrtskathedrale dienten die Höhlen als unterirdische Grablege für die Mönche. Heute sind in den Höhlen zahlreiche Mumien aufgebahrt. Die Höhlen sind von Geheimnissen umwoben. Wer heute die Höhlen betreten möchte, muß zunächst eine Kerze kaufen. Das Kerzenlicht muß ausreichen, um sich in der Dunkelheit der Höhlen zu orientieren. Auf dem Gelände des Klosters (ca. 25 ha) sind über 80 Baudenkmäler aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Bauweisen erhalten geblieben. Während der Führung durchs Kloster bewundert man die Dreieinigkeits-Torkiche (1106), die ehemaligen steinernen Zellengebäude, die im 18. Jh. entstanden. Heute befindet sich darin das Museum der ukrainischen Ikonenmalerei des 17.-19 Jh-ts. Die architektorische Dominante des gesamten Klosters ist der Große Glockenturm (1744). Mit seiner Höhe von 96,5 Meter ist er der höchste in der Ukraine. Die wiederaufgebaute Maria-Himmelfahrts-Kathedrale (1073-1078), nach dem Brand von 1718, und nach einer Explosion 1941, von zwei Jahren wiederhergestellt. Die ehemalige Klosterdruckerei (1701). Das Refektorium mit einer Kirche (heute Sitz des Metropoloten der ukrainisch-ortodoxen Kirche UOK). Die ehemalige Bäckerei beherbergt ein Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine, in dem unter anderem eine reiche Sammlung goldener Gegenstände (Skythengold) zu sehen ist. Allerheiligenkirche (1696), die bedeutendste unter den jüngeren Kircher im Kloster (ukrainische Barock).
Kosaken-Show
Sehr oft hört man in der Ukraine das Wort "Kosake". Es werden Bilder, hölzerne Figuren der Kosaken verkauft, Kosakenlieder hört man oft. Der Begriff stammt seit dem 14.Jh. und bedeutet einen freien, unabhängigen Mann.

Die leibeigenen Bauern flohen in die "freie Welt" am Dnepr und gründeten auf der Chortitsa-Insel ihren Staat. Die Kosaken pflegten ihre Gesetze und Traditionen, sie verachteten materielle Güter, wohnten sehr schlicht und schätzten nur die wertvollen Waffen und Pferde. Vieles erfährt man über das Leben der Kosaken im Kosakenmuseum. Bei der Kosaken-Show auf der Chortitsa-Insel sieht man einiges von der traditionellen Freizeitgestaltung der Kosaken: Pferdereiten, Peitschenspiele, Tänze. Man wird mit dem Kosakenbrei bewirtet und begleitet von ukrainischen Melodien. Man kann an der lustig-akrobatischen Show teilnehmen.
Opern- und Ballettheaters von Odessa
Am Abend lohnt sich ein Besuch des renommierten Akademischen Opern- und Ballettheaters von Odessa. Nachdem das alte Operngebäude 1873 durch einen Brand zerstört worden war, schufen die Wiener Architekten Fellner und Helmer (1884-87) ein neues Haus der Musik. Noch prächtiger als Fassade des Opernhauses sind die Innenräume gestaltet. Namhafte Musiker, Sänger, Ballettänzer und Künstler wirkten dort. Die Gäste werden erfreut mit den schönen Vorstellungen im Opernhaus von Odessa.

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Das Kiewer Hohlenkloster
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Operntheaters von Odessa

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